Côte d’Azur | Glückliche Hand und inspirierende Persönlichkeit

Gebäude verdienen Menschen, die ihren Wert erkennen, schätzen und zum Leben erwecken können.


Ohne Seele, Herzblut und Begeisterung bleibt das prachtvollste Gebäude ohne Ausstrahlung. Und so wurde der Verkauf des Negresco 1957 an den Immobilienhändler Jean-Baptiste Mesnage zum Glücksfall, denn seine Tochter Jeanne, die den Geschäftsmann Paul Augier geheiratet hatte, nahm sich mit aller Lie- be dem Hotel an und formte ein Haus, das zu einer einzigartigen und einmaligen Kunstsammlung werden sollte.

Jeanne Augier war begeisterte Kunstsammlerin und trug in ihrem Leben über 6.000 hochkarätige Kunstwerke verschiedenster Epochen zusammen, die sich im Hotel wiederfinden. Allein fünf Jahrhunderte französischer Kunst – kontrastiert mit modernen Werken: Ein faszinierendes Spannungsfeld, das sich auf wunderbare Weise dreidimensional im Raum entfaltet.


Überraschend, bunt, außergewöhnlich und anspruchsvoll wie sie selber, kreierte sie Räume, die entdeckt werden wollen und zu immer neuem Hinschauen animieren. Außen die Belle-Époque-Fassade und der zum Gruß aufspielende Miles Davis von Niki de Saint Phalle, innen Dialoge zwischen Louis XIV, Nana Jaune, verschiedenen Statuen und Kunstwerken, die gegensätzlicher kaum sein können. Aus diesem scheinbaren Neben- und Miteinander von Epochen, Ideen, Philosophien und Selbstverständnissen komponierte Mme. Augier ein einzigartiges Ambiente, das bis heute nichts von seiner magischen Anziehungskraft verloren hat: hin- und her oszillierend zwischen bunt, laut, grell, gediegen, edel, erhaben und kongenial.


Und so hat sich das Gästeklientel seit Gründertagen kaum gewandelt: Le Negresco ist „angesagt“, ein prägendes Kleinod in Nizza, inzwischen zur Living Heritage Company ernannt und gehört zu den Orten, an denen man (nicht nur) einmal im Leben gewesen sein muss. Internationaler Jetset, Künstler, Musiker, Politiker, gekrönte Häupter sind Stammgäste und lassen den Mythos vom Negresco weiterleben.

Und wie schon die berühmte Promenade des Anglais, die im 18. Jahrhundert von in Nizza überwinternden reichen Engländern initiiert worden war, damit notleidende Bettler während eines sehr rauen Winters auf einem befestigten Weg sitzen konnten, schloss auch Jeanne Augier den Kreis zu sozialen Projekten. Sie, die Tierliebhaberin, gründete einen Stiftungsfonds zum Wohl notleidender Menschen und Tiere und setzte diesen zum Erben des Negresco ein, damit es in ihrem Sinne erhalten bliebe.


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