Historische Seide und königlicher Serrano

Trevelez und die Dorfer im Alpujarras


Nur wenige Kilometer von der Küste entfernt beginnen die Berge der Alpujarras, die auch als Tor zur Sierra Nevada bezeichnet werden. Eine faszinierende Landschaft mit schroffen Bergen und tiefen steilen Tälern. Kleine kurvenreiche Straßen und Sträßchen schlängeln sich entlang der Berge und Täler und hinter jeder Kurve wird das Auge mit einem neuen faszinierenden Blick verwöhnt.


Blütezeit der Seidenproduktion


Die Gebirgsregion wurde schon im 8. Jahrhundert durch die maurischen Berber besiedelt, deren Spuren bis heute die Landschaft prägen. Sie waren es, die die steilen Hänge terrassierten und über ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem mit Rückhaltebecken, über- und unterirdischen künstlichen Wasserkanälen ("Acequias") sowie Brunnen die Voraussetzung schufen, um in der Region erfolgreich Landwirtschaft betreiben zu können. Neben Feigen, Mandeln und anderen Früchten baute man Maulbeerbäume an und züchtete Seidenraupen. Dies sehr erfolgreich, denn ab dem 11. Jahrhundert gehörte die Alpujarra zu den wichtigsten Zentren für Seidenproduktion in Spanien und Europa. Im 16. Jahrhundert wurden die muslimische Bevölkerung und die zum Christentum konvertierten Morisken aus der Region vertrieben und Bauern aus Galicien, León, Asturien und Kastilien angesiedelt. Diese konnten jedoch die kunstvolle Wasserwirtschaft ihrer Vorgänger mangels Wissen auf die Dauer nicht aufrechterhalten, so dass die Seidenproduktion und die Landwirtschaft danieder gingen und viele Dörfer verfielen.


Heute ist diese Gebirgsregion eines der Highlights in Andalusien, denn das mildwarme Klima, vom Mittelmeer kommend, die teils üppige Vegetation und die schneebedeckten Berge der Sierra Nevada bilden einen faszinierenden Kontrast. Kleine Dörfer haben sich den Charme der Vergangenheit erhalten und sind unverwechselbar: Zum Beispiel das denkmalgeschützte Capileira mit seinen traditionellen, an Nordafrika erinnernden Flachdachhäusern, die bis heute beredtes Zeugnis der maurischen Bauweise sind. Oder Órgiva, das seit den 1970er Jahren zu einer der größten Hippie-Gemeinden wurde und bis heute nichts von seiner Weltoffenheit und seinem Reiz verloren hat.


Lesen Sie weiter im nächsten Blog: Qualität mit königlichem Siegel.


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