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Visionärin aus Brasilien

Um die Welt zu verändern, muss man bei sich und vor der Haustür anfangen – genau dies hat die junge bra­silianische Architektin Ester Carro in die Tat umgesetzt.


Mit Mut, Beharrungsvermögen und dem unerschüt­terlichen Glauben daran, dass Veränderung auch dort möglich ist, wo niemand sie erwartet, hat Ester Carro in ihrem

Favela-Viertel Jardim Colombo in São Paulo eine Mülldeponie in einen Park verwandelt und brauchbare Altmaterialien wie Autoreifen in bunte Sitzgelegenheiten oder Kühlschränke in Bücherregale für die Bewohner verwandelt. Entstanden ist der Fazendinhando­ Park, der den Menschen in der Favela erstmals die Möglichkeit gibt, sich im Grünen zu erholen, zu treffen und sich mit­ einander auszutauschen. Ein Spielplatz für die Kinder ist entstanden, Fußballspielen ist erstmals abseits von Müll­ bergen und engen Gassen möglich. Und dank der un­ermüdlichen Initiative von Ester Carro wird der kostbare Park gemeinsam mit den dort wohnenden Menschen in Müllsammel­-Aktionen sauber und in Ordnung gehalten. In Zukunft will sie dort auch einen Garten anlegen, damit sich die Bewohner und Bewohnerinnen von Jardim Co­lombo mit frischem Gemüse versorgen können.

Der Fazendinhando-­Park ist nicht das einzige Beispiel in Brasilien, wie aus Müllbergen neue, gesunde Welten ent­stehen können. Auch in Rio de Janeiro entstand in einer Favela aus Privatinitiative der Bewohner der Parque Sitiê, der für Ester Carro zum Vorbild wurde. Alles ist möglich, wenn die Vision da ist.


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