Toskanische Thermen | Welch reiche Landschaft in der Toskana!

Wer im herrlichen Orcia-Tal unterwegs ist, der sollte sich Bagni San Filippo, das älteste Heilbad der Welt mit seinen natürlichen Quellen unter keinen Umständen entgehen lassen.


Entdeckt wurden die heißen Quellen von Filippo Benizi, der sich 1271 in das damals noch unzugängliche, wilde Tal in die Einsiedelei rettete, um seiner Wahl als Papst zu entgehen. Ort und Kirche wurden nach ihm benannt, denn er wurde später heiliggesprochen. Der kleine, milchig weiße Rio Bianco führt 38°C bis 52°C heißes Wasser, das neben Schwefel auch Sulfat, Kalzium(-carbonat) und Magnesium enthält. Es wird in San Filippo selber in einer kleinen Therme eingefangen. Für wenig Geld kann man dort den ganzen Tag genüsslich im Wasser treiben, den mineralienhaltigen Schlamm als Fango oder Peeling nutzen, die gesundheitsfördernden Dämpfe einatmen und sich dem wunderbaren Gefühl hingeben, inmitten eines weiß-türkis schimmernden Opals zu baden.


Wer jedoch die Zivilisation hinter sich lässt und einen kleinen Fußmarsch entlang des Rio macht, wird mit großartiger Natur und Einkehr in Ruhe und Stille belohnt. Nicht weit entfernt vom Ort haben die kalk- reichen Wässer den „Baleno Bianco“, den „weißen Wal“ wachsen lassen. Die einzigartige Sinterterrasse erinnert an den Kopf eines mächtigen Wales und wurde früher erklettert, um in den oben gebildeten Naturwannen zu baden. Inzwischen ist der „Wal“ als Naturdenkmal geschützt und darf nicht mehr betreten werden. Aber jede Biegung des Bächleins bietet neue „Badewannen“, umgeben von herrlichem Grün und intakter Natur, so dass man eigentlich kaum vorwärts kommt, weil jeder Kolk zum Baden reizt.


Folgt man dem mäandrierenden Bach Richtung Quelle, wird es stiller, Ruhe überträgt sich auf die Menschen, die im gegenseitigen Respekt auf Abstand gehen und die innere Einkehr an diesem magischen Ort wirken lassen. Das „Retreat“, der „Rückzug“, ist sprichwörtlich, die Energie des Platzes wird spürbar und führt einen für den Moment an seine Ursprünglichkeit zurück. San Filippo, aber auch die anderen Naturthermen sind dank der heißen Quellen ganzjährig einen Besuch wert, denn umhüllt von der Wärme des Wassers lässt sich bei Kälte ein einzigartiges Naturschauspiel genießen: Aufsteigen- den Dämpfe und Nebelschwaden zaubern mystische Stimmungen, lassen Fantasiewelten lebendig werden, man taucht ab und gibt sich der Imagination hin...


Natürliche und historische Thermen üben ihren besonderen Reiz aus, aber nicht minder sind auch die eleganten Spas und Bäder perfekte Ziele zur Erholung und um die Toskana mit allen Sinnen zu entdecken. Das traumhaft schöne Fonteverde Spa Center in San Casciano dei Bagni ist ein Beispiel, das einzigartige Grotta Giusti Spa mit seiner 200 Meter langen, natürlichen Thermalgrotte ein weiteres. Oder Bagni di Pisa und die Thermen von Sassetta, die zusammen mit der biodynamisch geführten Landwirtschaft von La Cerreta ein hoch exklusives Gesamtensemble bilden.


Nicht zu vergessen ist die Stadt Montecatini Terme (UNESCO Kurstadt und Great Spas of Europe) mit ihren vielen architektonisch eindrucksvollen Thermen und Spas verschiedener Jahrhunderte. Zu den berühmtes- ten gehören die Terme Tettuccio, entworfen von Gaspare Maria Paoletti, und die Therme Leopoldine. Traumhaft schöne Belle Epoque- und Art Nouveau-Bauten begründen Montecatinis Ruf als einzigartige Kurstadt und Zentrum des Art Nouveau.


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